Themen dieses Kurses

  • SAMR-Modell

    Das SAMR-Modell wurde 2006 von Ruben Puentedura entwickelt und befasst sich mit der technischen Integration im Schulunterricht. Dabei soll der Grad der technologischen Integration anhand der oben genannten vier Ebenen gemessen werden. Die Ebenen sind nicht hierarchisch zu verstehen – denn im Prinzip kann auf jeder Stufe eingestiegen werden – allerdings zeigen sie eine Entwicklung in der Anwendung von technischen Möglichkeiten im bzw. für den Unterricht auf, da sie diesen bereichern bzw. verändern. Auch lassen sich die Ebenen nicht strikt voneinander trennen, sondern sind mit fließenden Übergängen zu verstehen.

  • 1. ERSETZUNG

    Hier ersetzt ein digitales Medium ein analoges ohne dass eine inhaltliche Veränderung stattfindet. Die Aufgabenstellung bleibt gleich, es entsteht kein Mehrwert, aber der Umgang mit den neuen digitalen Medien kann durch Lehrkräfte und SuS geübt werden. Die digitalen Inhalte stehen zudem für eine weitere Verwendung zur Verfügung. 

  • 2. ERWEITERUNG

    Hier werden digitale Medien zur funktionalen Verbesserung der Arbeitsabläufe eingesetzt. Neue Anwendungen werden möglich. Wenn Übungen nicht mehr nur über das Papier abgearbeitet werden, sondern Lern-Apps benutzt werden, bekommen die SuS z. B. direktes Feedback.

  • 3. ÄNDERUNG

    Hier werden Aufgaben so gestellt, dass sie ohne den Einsatz eines digitalen Mediums gar nicht mehr lösbar sind. Dank der Technologie ist ein inhaltlicher Mehrwert gewährleistet. SuS können z.B. durch den sozialen Aspekt gemeinsames Wissen aufbauen.

  • 4. NEUBELEGUNG

    Neue didaktische Settings mit digitalen Medien können entstehen. Zusammenarbeit, Austausch und multimediale Inhalte stehen im Vordergrund.

  • Abschnitt 9